profile

Mengqi Zhang

Lyrische Koloratursopranistin

“Die Krone gebührt Sopranistin Mengqi Zhang mit ihrem ebenso dynamischen wie fokussierten Auftritt als Calàf. Und ihr „Nessun dorma“ ist ein Gedicht.”

Hannoversche Allgemeine Zeitung. November 2023

“„Nessun dorma“ macht Gänsehaut, auch mit einer Sopransimme, zumindest bei Mengqi Zhang”

Die Deutsche Bühne. November 2023

“Von Ravel besonders effektvoll eingesetzt ist die koloraturreiche Sopranpartie der Prin- zessin, des Feuers und der Nachtigall, die von Mengqi Zhang bravourös gemeistert wird.”

Der Bund, März 2023

“Sopranistin Mengqi Zhang gelingt schön der Spagat zwischen steifer Puppe und quicklebendigem Kind, …”

Hannoversche Allgemeine Zeitung / HAZ, 19. November 2022

“Die lyrische Koloratursopranistin Mengqi Zhang …. Der Part der Ermittlerinnen wurde hier auf zwei Stimmen aufgeteilt, die sich ergänzen und gemeinsam auf die gedankliche Suche begeben. Die vorgeschriebene extreme Höhe wirkt fast schon schrill und befindet sich nah an der Schmerzgrenze.”

Das Opernglas, Juli / August 2022

“..als auch in den Duetten, von denen das Sopran-Duett mit Rachels Rivalin Eudoxie in der Gefängnis-Szene sicherlich das markanteste ist. Mengqi Zhang entpuppt sich mit filigraner, stimmlicher Agilität dabei als würdige Partnerin. "

Concerti, März 2022

“Die sängerisch tadellosen und spielfreudigen Solisten, die sich um Mengqi Zhang (Jim Knopf) und Matteo Maria Ferretti als Lukas zum Teil in Mehrfachrollen gruppierten, waren musikalisch und darstellerisch die reine Freude. […]”

Kieler Nachrichten. 2021

“Mengqi Zhang überzeugte mit glockenhellem Sopran…”

Das Opernglas, Februar 2022

“…und nicht zuletzt Mowgli! Den quirligen Knaben spielt die chinesische Sopranistin Mengqi Zhang mit flummihafter Leichtigkeit und feuert dabei noch herrlich überkandidelte Koloraturen ganz hoch in die Baumspitzen…”

Kieler Nachrichten 2020

Über mich

Die in Berlin lebende Mengqi Zhang ist im November 1992 im Südwesten Chinas geboren, lernte chinesischen Gesang am “Affiliated High School of China Conservatory of Music” in Beijing.

Im Jahr 2013 kam sie nach Deutschland und fing an, Deutsch und klassichen Gesang zu lernen. Im Februar 2020 absolvierte sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin, wo sie ihre Abschlüsse im Bachelor Gesang und im Master Oper mit ausgezeichneten Noten bei der Kammersängerin Prof. Julie Kaufmann absolvierte.

In der Studienzeit in Berlin war Mengqi Zhang Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft und des Deutschlandstipendiums.

2016 reiste sie als Mitwirkende der UdK Uniproduktion “Satyricon” von Bruno Madernas nach Budapest. Nach dem Erfolg der Produktion in Ungarn gaben sie noch zwei Vorstellungen in Berlin.

2017 gab die Koloratursopranistin Mengqi Zhang ihr Rollendebüt als Contessa di Folleville in Rossinis “Il viaggio a Reims” im Theater der Universität der Künste in Berlin. 2018 sang Mengqi die Hauptrolle Auretta in der Produktion von Mozarts Oper “Die Gans aus Kairo”, begleitet von den Berliner Symphonikern unter der Leitung von Lior Shambadal. 2019 war sie als Maria in Bernsteins “West Side Story” mit dem Deutsch-Polnischen Jugendorchester Frankfurt (Oder) im Rahmen der Deutsch-Polnischen Musikfesttage in der Philharmonie Gorzów sowie in der Stadtkirche Müncheberg zu erleben. Im Sommer 2019 spielte sie bei der Jungen Oper im Schloss Weikersheim Musetta in Puccinis “La Bohème”.

Neben ihrer Begeisterung für Operngesang, darstellende Kunst und Neue Musik, vertiefte sie ihr Repertoire als Lied & Oratorium Konzertsolistin mit Werken wie Haydns “Schöpfung”, Bachs “Johannespassion” und “Matthäuspassion” sowie verschiedene Messen von Mozart. 2022 gab sie ihren eigenen Liederabend “The Female Gaze” in Berlin mit Werken weiblicher Komponistinnen.

2020 wurde sie mit dem Preis “Interpretation Auftragswerk” beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb ausgezeichnet und gab mit der Uraufführung des Stücks “Rezitativ der Antigone” von Konstantia Gourzi ihr Debut im Konzerthaus Berlin.

Mengqi Zhang war von 2020 bis 2022 für zwei Spielzeiten als Solistin an der Oper Kiel engagiert.

Im Juni 2022 debütierte sie die Rolle der Ermittlerin in der Uraufführung “Einbruch mehrerer Dunkelheiten” von Felix Leuschner am Staatstheater Kassel.

Im August 2022 macht sich Mengqi Zhang freischaffend und gastiert zunächst als Ariel in der Uraufführung “Sycorax” von Georg Friedrich Haas an der Bühne Bern, anschließend als Pinocchio von Lucia Ronchetti am Staatstheater Hannover bevor es zum Beginn des Jahres 2023 noch mal zurück zur Bühne Bern ging, wo sie le feu/la Princesses und Le rossignol aus “L’enfant et les Sortilèges” von Maurice Ravel und Brigitta aus “Iolanta” von Tschaikowski spielte.

Im November 2023 gab sie das Rollendebüt Calaf in der Uraufführung “Turning Turandot” an der Staatsoper Hannover.

2024 gastierte sie abermals im Staatstheater Hannover als Betty in Anna Wenzels Uraufführung von Wanda Walfisch.

Kontakt